21. Februar 2012, 00:00 Uhr

Hochwasser an der Oder geht zurück

An einigen Abschnitten wieder Alarmstufe 2 / Kaum Zufluss aus Polen

Ratzdorf Nach dem raschen Anstieg von Pegelständen an der Oder hat sich das Wasser am Montag wieder leicht zurückgezogen. In Ratzdorf und Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) gilt die zweitniedrigste Alarmstufe 2.

Eisbrecher fahren auf der Oder stromaufwärts Richtung Groß Neuendorf. Foto: dpa Foto: dpa
In der Nacht war zwar am Oder-Pegel Ratzdorf der Richtwert von 520 Zentimeter für die Alarmstufe 3 überschritten worden – weil die Wasserstände aber wieder sanken, sei die zweithöchste Stufe nicht ausgerufen worden, sagte der stellvertretende Leiter des Landesumweltamtes, Bodo Schwiegk. Neben Oder und Neiße gelte seit mehreren Tagen bereits an der Havel bei Rathenow (Havelland) die niedrigste Hochwasser-Alarmstufe 1. Landesweit sinken die Wasserstände der Flüsse, leichte Anstiege gab es am Montag nur an der Oder in Höhe Eisenhüttenstadt, wie Schwiegk erklärte. Eisversetzungen bildeten auf dem Wasser eine Barriere, hinter der sich das Wasser aufstaue. Der Wasserstand bei Eisenhüttenstadt sei wegen des Eises am Montag rund 60 Zentimeter angestiegen, teilte Umweltministerin Anita Tack (Linke) mit. Bei Ratzdorf fließe das Wasser an den Rändern der Eisschicht gut ab. Weil die Pegelstände auch in Polen wieder fielen, sei von dort nicht mit einem großen Zufluss zu rechnen, hieß es.
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Erstellt am: 21. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 21. Februar 2012, 13:03 Uhr
Autor: dpa/bl

dpa/bl

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