23. Februar 2012, 00:00 Uhr
Sieben Verdächtige nach Raub festgenommen
Frankfurt
Ermittlungen im Berliner Rockermilieu
Nach einer Messerattacke auf einen Rocker sind am gestrigen Mittwoch zehn Wohnungen und Geschäfte in Berlin und Ostbrandenburg durchsucht worden. Fünf Verdächtige stünden im Mittelpunkt der Ermittlungen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder).
Beamte hätten Gebäude in Berlin, Strausberg und Diensdorf-Radlow durchsucht. Alle fünf Beschuldigten, einer aus Brandenburg und vier aus Berlin, seien auf freiem Fuß.
Sieben Verdächtige nach Raub festgenommen
Gleich sieben Tatverdächtige hat die Potsdamer Polizei in der Nacht zum gestrigen Mittwoch nach einem Raub festgenommen. Die sechs Männer und eine Frau im Alter von 18 bis 31 Jahren sollen einen 62-jährigen Mann in seiner Wohnung mit einem Messer bedroht und bestohlen haben, teilte die Polizei mit. Sie seien auf der Suche nach einem Sohn des Mannes gewesen, der sich aber nicht in der Wohnung aufhielt.
Mendelsohnhalle soll verkauft werden
Die Mendelsohnhalle in Luckenwalde (Teltow-Fläming) soll verkauft werden. Der Eigentümer biete das denkmalgeschützte Gebäude im Internet für 2,2 Millionen Euro an, hieß es am gestrigen Mittwoch. Das vor etwa 90 Jahren vom Architekten Erich Mendelsohn als Hutfabrik errichtete Gebäude war in den vergangenen Jahren umfassend saniert worden.
Neue Ermittlungen in der Krampnitz-Affäre
Die Staatsanwaltschaft Potsdam ermittelt wegen Falschaussage im Untersuchungsausschuss des Landtages zur Immobilienaffäre um die Krampnitz-Kaserne. Der Sprecher der Potsdamer Staatsanwaltschaft Helmut Lange bestätigte am gestrigen Mittwoch einen entsprechenden Medienbericht. Durch Prüfung der Protokolle aus dem Untersuchungsausschuss, der sich mit dem umstrittenen Verkauf des 110 Hektar-Kasernengeländes beschäftigt, sei man auf Widersprüche gestoßen.
Im März Entscheidung zu VBB-Tarifanpassung
Ob und wann Bus- und Bahnfahren in Berlin und Brandenburg teurer werden, ist noch nicht entschieden. Die Verkehrsunternehmen im VBB-Beirat haben zwar am gestrigen Mittwoch über die Tarifvorschläge beraten. Laut einer VBB-Sprecherin fiel aber noch keine Entscheidung. Diese soll nun der Aufsichtsrat am 15. März fällen.
Hochwasserlage an der Oder entspannt sich
Für die Stadt Frankfurt (Oder) ist am gestrigen Mittwoch die niedrigste Hochwasser-Alarmstufe 1 ausgerufen worden. Grund seien Eisversetzungen, die als Barrieren das Wasser der Oder aufgestaut hätten, hieß es aus dem Hochwassermeldezentrum. Am Pegel Ratzdorf (Oder-Spree) gilt für Oder und Lausitzer Neiße weiterhin die zweitniedrigste Alarmstufe 2, in Eisenhüttenstadt wurde dagegen die Alarmstufe 2 auf 1 herabgesenkt.
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