Atominspektoren dürfen in Iran nicht zu Anlagen
Sanaa
Jemen wählt Nachfolger von Diktator Salih
Begleitet von Gewalt und Drohungen sind die Menschen im Jemen zur Wahl gegangen, um einen Nachfolger für Langzeitpräsident Ali Abdullah Salih zu bestimmen. Zur Wahl am gestrigen Dienstag stand allerdings nur ein Kandidat: der seit 1994 amtierende Vizepräsident Abed Rabbo Mansur Hadi.Proteste in Afghanistan gegen US-Truppen
Die angebliche Verbrennung des Korans durch US-Soldaten in Afghanistan hat am gestrigen Dienstag wütende Proteste ausgelöst. Vor dem Stützpunkt in Bagram versammelten sich nach Behördenangaben knapp 3000 Demonstranten, die „Tod den Amerikanern“ skandierten. Die Internationale Schutztruppe Isaf räumte ein, dass Soldaten in Bagram muslimische Schriften wie den Koran „unangemessen entsorgt“ hätten. Isaf-Kommandeur John Allen entschuldigte sich und betonte, die Soldaten hätten nicht vorsätzlich gehandelt.Viele Tote bei Angriffen auf syrisches Homs
Bei massiven Angriffen auf die syrische Protesthochburg Homs sind nach Angaben von Aktivisten am gestrigen Dienstag mindestens 47 Menschen ums Leben gekommen. Oppositionelle sprachen von einer der heftigsten Attacken seit Beginn der jüngsten Offensive des Regimes in der Provinz Anfang Februar. Das seit Wochen belagerte Viertel Baba Amro in der Stadt Homs sowie weitere Gebiete, in denen die Opposition stark ist, wurde den Angaben nach mit Granaten beschossen.Atominspektoren dürfen in Iran nicht zu Anlagen
Die Experten der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA werden bei ihrem derzeitigen Iran-Besuch nur Gespräche führen und keine Atomanlagen überprüfen. „Dieses Team ist kein Inspektions-, sondern ein Experten-Team, und das Ziel ist die Klärung der künftigen Zusammenarbeit zwischen dem Iran und der IAEA“, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ramin Mehmanparast, in Teheran. Damit stellte der Sprecher klar, dass entgegen früherer iranischer Andeutungen keine Inspektionen von Atomanlagen vorgesehen sind.Erste Wahl in Libyen – neue Spitze für Misrata
Nach 42 Jahren Diktatur ist in Libyen zum ersten Mal gewählt worden. Als erste Stadt Libyens erhält Misrata, wo sich die Menschen vor einem Jahr gegen Muammar al-Gaddafi erhoben hatten, einen demokratisch gewählten Stadtrat. Der Sprecher der Wahlkommission von Misrata, Wissam al-Saghier, sagte am gestrigen Dienstag, der Urnengang am Montag sei reibungslos verlaufen. Die Namen der 28 Ratsmitglieder würden in Kürze verkündet.Extras zum Artikel
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Erstellt am: 22. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 22. Februar 2012, 13:26 Uhr
Autor: dpa/bl

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