21. Februar 2012, 00:00 Uhr
Eisschollen stauen die Spree in Bautzen
Bautzen
Während am gestrigen Montag und am Sonntag in zahlreichen Orten Sachsens Faschingsumzüge stattfanden, waren die Kameraden der Feuerwehr aus Bautzen mit einer ziemlich brisanten Lage konfrontiert. Wie die Behörden informierten, kam es durch das Tauwetter und den Regen auf der Spree zu zahlreichen treibenden Eisschollen.
Diese sammelten sich vor Brücken, wie vor der Hammermühlenbrücke in der Bautzener Altstadt. Durch den Rückstau der Eisschollen stieg auch das Wasser sehr schnell an. Am Sonntag gegen 15 Uhr spitzte sich die Lage so zu, dass die Einsatzleitung der Feuerwehr das Technische Hilfswerk (THW) Bautzen zur Sprengung der Eisschollen anforderte. Da aber die Flußmeisterei Sprengungen ablehnte, mussten die Mitarbeiter des THW wieder abziehen, ohne ihren eigentlichen Auftag erledigt zu haben. Die Feuerwehrleute mussten zudem überflutete Keller mittels Tauchpumpen auspumpen und mittels Sandsäcken gefährdete Grundstücke schützen. Voll gesperrt war die Gerberstrasse im Bereich der Hammermühlenbrücke.
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