Sachsens Innenministerium ermittelt gegen Landespolizeichef
Dresden Gegen Sachsens Landespolizeipräsidenten Bernd Merbitz ist ein Disziplinarverfahren wegen des Verdachts auf nicht korrekt abgerechnete Privatfahrten mit dem Dienstwagen eingeleitet worden. Bei Routinekontrollen der Fahrtenbücher des Polizeichefs seien Fahrten festgestellt worden, die privat statt dienstlich üblich seien, sagte Innenminister Markus Ulbig (CDU) am gestrigen Dienstag in Dresden.
Das Innenministerium hatte Merbitz bereits einen Kostenbescheid zugestellt, gegen den der Polizeipräsident aber Widerspruch eingelegt hat. Darüber muss nun das Verwaltungsgericht Dresden entscheiden. Die Nachzahlung soll bei 6000 Euro liegen.

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