23. Februar 2012, 00:00 Uhr

In Weißenfels vermisster Junge vermutlich ertrunken

Trauergottesdienst soll Anteilnahme mit der betroffenen Familie ausdrücken

Weißenfels Der Sechsjährige aus Weißenfels, nach dem seit Samstag mit einem Großaufgebot von Rettungskräften gesucht wird, ist wohl in der Saale ertrunken. „Die Hoffnung, ihn lebend zu finden, schwindet von Tag zu Tag“, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch in Halle.

Rettungskräfte suchen weiter in der Saale nach dem kleinen Jungen. Foto: ZB Foto: ZB
„Wir gehen momentan davon aus, dass er wie seine Schwester vermutlich ins Wasser gefallen ist“, sagte er. Die Ermittler gehen von einem Unglück aus. Mit absoluter Bestimmtheit könne dies zwar derzeit noch nicht gesagt werden. Hinweise auf ein Verbrechen gebe es aber nicht.

Der Junge war am Samstag mit seiner fünf Jahre alten Schwester zum Spielen gegangen und nicht zurückgekehrt. Das Mädchen wurde in der Nacht zum Sonntag tot an einem Wehr in Weißenfels aus der Saale geborgen, nur wenige H undert Meter von ihrem Zuhause entfernt. Die Obduktion ergab laut Staatsanwaltschaft, dass das Kind ertrunken ist.

Die Suche nach dem Jungen werde unvermindert fortgesetzt, betonte der Weißenfelser Oberbürgermeister Robby Risch. Er hatte am Montag angekündigt, dass alle Maßnahmen mindestens bis Samstag andauern sollen. Nach Angaben des Polizeisprechers wird über den Umfang der Suchmaßnahmen jeden Tag neu entschieden.
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Erstellt am: 23. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 23. Februar 2012, 01:49 Uhr
Autor: dpa/mar

dpa/mar

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