Initiatorengruppe plädiert für Arbeitskreis Kritische Sozialarbeit
Diskussionsrunde am Freitag in der Hochschule Lausitz
Cottbus „Brauchen wir einen Arbeitskreis Kritische Sozialarbeit?“ Diese Frage steht über einer Veranstaltung einer unabhängigen Initiatorengruppe am morgigen Freitag, 19 Uhr, im Haus 10 der Hochschule Lausitz in Cottbus, Raum 301. Wie die Jugendstadtteil-Managerin und Akademische Mitarbeiterin der Hochschule Oda Baldauf-Himmelmann betont, richtet sich das Angebot an Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Dozenten, Studenten, Absolventen und andere Interessenten.
„Es gibt ein Reihe Anlässe, die geradezu prädestiniert für die Gründung eines solchen Arbeitskreises sind“, sagt Oda Baldauf-Himmelmann. Dazu zählten die Rahmenbedingungen, unter denen soziale Arbeit heute stattfindet – mit befristeten Verträgen, steigendem Druck, prekären Beschäftigungsverhältnissen sowie immer kürzeren Förderlaufzeiten. Noch immer seien Sozialarbeiter mit bis zu 130 Fällen betraut und deshalb außerstande, tatsächlich wirksame Hilfe zu leisten. Die Politik sei aufgefordert, die Fallzahlen pro Mitarbeiter auf höchstens 50 zu beschränken. Als einen weiteren brandaktuellen Anlass betrachten die Organisatoren nach eigenen Angaben die derzeitige Entwicklung von Cottbus als Hochschul- und Universitätsstandort.

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