23. Februar 2012, 00:00 Uhr

Bad Liebenwerdaer auf dem Weg zum späteren Beruf

Wie Schüler ihre Neigungen entdecken und dabei gefördert werden

Bad Liebenwerda Stephanie Scherer und Vanessa Breunig besuchen beide die 10. Klasse der Robert-Reiss-Oberschule Bad Liebenwerda.

Stephanie Scherer und Vanessa Breunig von der Oberschule. Foto: Bauer Foto: Bauer
Wie Klassenlehrerin Elke Schnuhr erklärt, wissen beide schon, wie es nach der Schule weitergeht.

Auf die Frage, welche berufliche Richtung sie einschlagen wollen, antwortete Vanessa, dass sie Werkstoffprüferin wird und Stephanie wird ihre Lehre als Tierpflegerin in Forschung und Klinik absolvieren. „Natürlich haben wir unseren Lehrvertrag schon in der Tasche“, so die beiden Schülerinnen. Sie antworteten so, als wäre dies selbstverständlich, aber wie Vanessa und Stephanie zu ihrem Berufswunsch und letztendlich zum Lehrvertrag gekommen sind, berichteten sie folgendermaßen: „Wir nutzten für die Berufsfindung seit der 7. Klasse die systematisch aufgebauten Unterstützungssysteme des berufsfeldorientierten Unterrichtes. In den Klassenstufen 7 und 8 erhielten wir einen Überblick über Berufsbilder aus den drei Arbeitsbereichen Wirtschaft und Verwaltung, Naturwissenschaft und Technik sowie Hauswirtschaft und Soziales.“ In der Klasse 9 und 10 wählten beide Schülerinnen je einen Bereich ab, um sich auf einen nach ihren Interessen orientierten Bereich zu spezialisieren. So wählte Vanessa in der 10. Klasse den Bereich Naturwissenschaft und Technik, was sie als eine gute Vorbereitung auf die Berufsausbildung einschätzt.

Die Praktika in der 9. und 10. Klasse verschafften Einblicke in zwei Berufzweige. Vanessa fand Interesse im Bereich Werkstoffprüfung im Schmiedewerk Gröditz und Stephanie konnte in der Tierarztpraxis Kreher ihre Liebe zu den Tieren entdecken und somit ihren Berufswunsch festigen.

Außerdem wurden mit den Fachlehrern verschiedene Betriebe besichtigt, das Berufsinformationszentrum besucht, der Zukunftstag genutzt, um sich weiter zu orientieren und letztendlich führte die Betriebsbesichtigung bei den Schmiedewerken Gröditz zu dem Entschluss, die Lehre als Werkstoffprüfer zu absolvieren. Vor Ort konnte sich Vanessa informieren, Fragen stellen und sich einen intensiven Einblick in diesen Arbeitsbereich verschaffen.

Stephanie konnte schon beim ersten Vorstellungsgespräch überzeugen und wird ihre Lehre ab September 2012 bei Aurigon Life Science absolvieren.

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Erstellt am: 23. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 23. Februar 2012, 09:35 Uhr
Autor: Ramona Bauer, Schulsozialarbeiterin

Ramona Bauer, Schulsozialarbeiterin

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