Heidrich spricht erstmals über Energie und seine Klage
Cottbus/Aue Für Steffen Heidrich wird es ein ganz besonderes Spiel am Samstag im Stadion der Freundschaft: Der 44-Jährige kehrt als Sportdirektor von Erzgebirge Aue an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück. Heidrich trug von 1998 bis 2001 das rot-weiße Trikot.
Zusätzliche Brisanz erhält die Rückkehr durch Heidrichs Klage gegen Energie auf Prämiennachzahlung. Eine gütliche Einigung ist in dieser Woche vor dem Arbeitsgericht Cottbus gescheitert. „Wir haben damals erfolgreiche Arbeit abgeliefert. Auf Basis der getroffenen Personalentscheidungen wurden mehr als acht Millionen Euro Transfererlöse erwirtschaftet. Ich nenne nur den Namen Nils Petersen, den wir aus Jena geholt haben. Ich denke, es ist legitim, am Erfolg finanziell beteiligt zu werden“, rechtfertigt sich Heidrich und spricht gegenüber der RUNDSCHAU erstmals ausführlich über seine Klage.
Er geht trotz dieser Klage von einem positiven Empfang am Samstag in Cottbus aus. Aue schwebt als Tabellen-14. der 2. Bundesliga in akuter Abstiegsgefahr. Am Mittwoch stellte der Club mit Karsten Baumann einen neuen Trainer vor, nachdem man sich einen Tag zuvor von Rico Schmitt getrennt hatte.
„Wir haben zuletzt nur einen Sieg aus elf Spielen geholt. Die Tendenz war einfach negativ und hätte zwangsläufig zum Abstieg geführt“, sagt Heidrich über die schwierige Situation im Erzgebirge.
Das komplette Interview mit Steffen Heidrich lesen Sie am Donnerstag in der RUNDSCHAU.
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Erstellt am: 23. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 29. Februar 2012, 16:02 Uhr
Autor: noc

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